Kredit für Jungunternehmer

Wer eine Geschäftsidee hat aber kein eigenes Kapital steckt in einem Dilemma. Denn ohne Kapital lässt sich die eigene Idee nur schwer in die Tat umsetzen. Eine Möglichkeit gibt es dennoch, um das eigene Unternehmen ins Leben zu rufen. Viele Banken und Finanzinstitutionen bieten jungen Menschen, die ein Startkapital für ein eigenes Unternehmen brauchen die Möglichkeit, einen Kredit aufzunehmen. Doch welche Risiken birgt das Darlehen?

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Was muss bei einer Kreditaufnahme in solchen Fällen unbedingt beachtet werden? Und vor allem – wie sicher ist die Aufnahme eines Kredits für junge Menschen, die ohne Kapital eine große Summe von Finanzinstitutionen aufnehmen, ohne zu wissen, ob Sie in der Lage sein werden, dieses wieder zurückzuzahlen? Diese und weitere Fragen werden im Folgenden eingehender betrachtet.

Voraussetzungen für die Aufnahme eines Kredits zur Unternehmensgründung

  • Aussagekräftiger Businessplan
  • Am Anfang scheint immer die Frage zu stehen: woher bekomme ich das nötige Geld, um meine Idee in die Tat umzusetzen? Diese ist aber auch genauso schnell beantwortet: Banken und verschiedene Institutionen vergeben Kredite an junge Unternehmensgründer. Doch wie kommt man an dieses Geld heran? Voraussetzung ist, dass man geschickt vorgeht, um möglichst schnell und ohne große Probleme einen Kredit zu bekommen. Ein möglichst gut strukturierter, übersichtlicher und vor allem überzeugender Businessplan bildet die Grundlage. Dazu gehört eine detaillierte Finanzplanung.

  • Überblick über benötigte Finanzen
  • Ein weiterer Punkt betrifft die Summe. Ein angehender Unternehmer muss im Blick haben welche Summe für sein zukünftiges Unternehmen benötigt wird. Doch bevor man sich zu einer Bank oder Förderinstitution begibt, sollten andere Dinge beachtet werden.

  • Schufaauskunft ohne negative Einträge
  • Zum Beispiel die Schufa – Auskunft. Holt man selbst eine Schufa – Auskunft, so kann man sich darauf einstellen, ob man einen Kredit bewilligt bekommt oder nicht. Sollte man früher Schulden gehabt haben, so wird es schwer einen Förderkredit zu bekommen. Eine saubere Schufa ist also die Grundlage, die einem den Start ins Unternehmen um einiges erleichtern kann.

Hinweis zum Businessplan:
Kann man keinen übersichtlichen und überschaubaren Businessplan vorweisen, so kann auch das zu einer Kreditablehnung führen. Ein detaillierter Business – Plan bildet also die Basis für einen Gründerkredit. Banken fixieren sich auf Zahlen. Der Jungunternehmer muss also auf jeden Fall gründlich nachweisen können, wie viel er mit der angebotenen Dienstleistung oder mit einem verkauften Produkt verdienen wird. Die Kosten müssen deshalb detailliert und überschaubar dokumentiert sein. Es muss deutlich gezeigt werden, dass mit dem Unternehmen genug Geld verdient werden kann. Das Problem dabei: niemand kann genau wissen wie sich der Markt und in Zusammenhang damit das Unternehmen entwickeln werden. Es stellt sich für viele Existenzgründer dabei immer die Frage, welche Umsatzzahlen eingetragen werden sollen, um später keine böse Überraschung zu erleben. Die Grundrechnung sollte sich dabei also immer auf eine Minimalzahl an Kunden und der Kosten pro Monat beziehen.

Da kein Existenzgründer im Voraus beweisen kann, dass seine Idee Geld einbringen wird, bleibt der Business – Plan eine Spekulation. Trotzdem muss dieser so gründlich wie möglich ausgearbeitet werden. Der Finanzteil sollte unbedingt der am besten erarbeitete Teil sein, der nicht zu unterschätzen ist!

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Kreditformen für Jungunternehmer

Es ist wichtig zu wissen, dass nicht alle Existenzgründer die gleiche Summe an Geld benötigen. Einige besitzen genug Eigenkapital das sie in ihr Unternehmen stecken können, ohne von Krediten abhängig zu sein. Wer schon einiges an Eigenkapital besitzt, oder aber eine kleinere Summe für die Umsetzung seiner Idee benötigt, zum Beispiel eine Summe unter 25 000 Euro, kann auch auf das sogenannte Mikrodarlehen zurückgreifen. Jedes Bundesland in Deutschland besitzt mehrere Banken, die solche Mirkrodarlehen anbieten. Aufpassen sollte man dabei aber bei den hohen Zinsen die auf einen zukommen.

Eine weitere Möglichkeit bieten Privatstiftungen und private Investoren, die Jungunternehmern die Möglichkeit bieten ihr eigenes Kapital für ein Unternehmen zu verleihen.

Wird eine Summe über 25 000 Euro benötig, dann sollte man sich an seine Hausbank wenden. Die eigene Hausbank kennt den Jungunternehmer am besten, da sie einen Überblick über mögliche Kontoüberzüge, Eigenkapital und andere Geldmittel hat.

Der Klassiker unter den Startdarlehen für Existenzgründer ist das Start – Geld. Die Vorteile sind dabei, dass vergleichsweise niedrige Zinsen gezahlt werden. Zusätzlich bekommt man den Kredit auch ohne Eigenkapital bewilligt. Am sichersten ist jedoch die eigene Hausbank, die im Bilde über die eigenen Finanzen ist. Vorraussetzung dafür ist natürlich, dass die Hausbank vom Business – Plan überzeugt ist.

Fallstricke bei Kreditaufnahme

  • Ausbleibender Geschäftserfolg
  • Mögliche Probleme für Jungunternehmer liegen auf der Hand. Funktioniert die Geschäftsidee nicht so wie gedacht, dann wird der Kreditzahler das Geld nicht zurückbekommen. Somit wäre zum Einen die Kreditunwürdigkeit verspielt. Ein weiteres Mal wird sich möglicherweise kein Geldinstitut mehr mit Vertrauen an das Unternehmen herangehen.

  • Hohe Zinslast
  • Ist erst einmal ein Kredit aufgenommen, so müssen auch die Zinsen zurückgezahlt werden. Und wenn kein Geld da ist, dann werden Schulden angehäuft. Zinsen können zu einer großen Strickfalle werden, wenn die anfänglichen Rechnungen im Business – Plan falsch kalkuliert werden. Manche Geldinstitute, die zum Beispiel Mikrokredite verleihen, verlangen vergleichsweise sehr hohe Zinsen.

    Sind diese im Endeffekt zu groß, so kann das auch dann zu Problemen führen, wenn das Geschäft gut läuft, aber dennoch nicht so viel Geld abwirft, dass davon auch die Zinsen bezahlt werden können. Wenn das Geld dann nicht reicht, kann man auch bei einem gut laufenden Geschäft in die Schulden hineinrutschen.

  • Schuldenhäufung
  • Wurde abgemacht, dass Geld erst später an den Kreditgeber zurückfließt, das Geschäft aber zu dieser Zeit nicht gut läuft, kann genauso ein großes Problem, das mit Schuldenanhäufung zu tun haben kann. Vorsicht ist also auch bei solchen Unternehmen geboten!

Was tun bei schlechter Schufa?

Ist die Schufa erst einmal im Bilde über die Kreditunwürdigkeit eines Unternehmers, so kann das schwerwiegende Folgen haben. Kein Kreditinstitut vergibt Kredite an bereits verschuldete Personen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um eine Privatverschuldung oder Unternehmensverschuldung handelt. In der Regel ist es sehr schwer an einen Kredit zu kommen, wenn eine schlechte Schufa vorliegt.

Man muss aber nicht verzagen, denn verschiedene Geldinstitute gehen unterschiedlich an diese Sache heran. Am besten ist es, man lässt sich von einem Unternehmensberater konsultieren. Dieser kann je nach vorliegendem Fall am besten Tipps geben, an welches Geldinstitut man sich wenden sollte. Auch welche Schritte dabei unternommen werden können, lässt sich am besten von einem Unternehmensberater erfahren.

Da jeder Kreditgeber seine eigenen Vor – und Nachteile hat, müssen Jungunternehmer mit einer schlechten Schufa eine sehr sorgsame Vorbereitung und Auswahl treffen. Am besten funktioniert es, – auch bei einer schlechten Schufa – wenn man eine Summe Eigenkapital nachweisen kann.

Jede Bank geht mit seinen Kunden anders um. Die eine Bank ist immer risikofreudiger als eine andere. Man muss sich mit verschiedenen Geldinstituten in Verbindung setzen und versuchen möglichst geschickt zu verhandeln, damit man bei der Bank einen guten Eindruck hinterlässt. Gründe für die schlechte Schufa sollten immer mit angegeben und erklärt werden. Denn möglicherweise waren die Gründe nicht katastrophal, so dass sich das jeweilige Geldinstitut für eine Kreditgebung entscheidet.

Aktuelle Zinszahlen und die Marktentwicklung

Eine genaue Zinszahl lässt sich nicht benennen, da jede Bank andere Vorgaben hat. Bei einem Darlehensbetrag zwischen 1 000 und 12 000 Euro bewegt sich der effektive Jahreszins zwischen 0.99 und 7,99 Prozent. Andere Banken bieten bei einer Kreditsumme von 1 000 bis etwa 25 000 Euro einen Jahreszins zwischen etwa 9,52 und 17,91 Prozent.

Es hängt also immer von der jeweiligen Bank und der Wirtschaftsentwicklung ab, wie groß die Zinszahlen sind. Läuft die Wirtschaft nicht besonders gut, dann müssen sich Jungunternehmer auf höhere Zinsen gefasst machen. Zinsen bei Krediten für Jungunternehmen sind in der Regel immer mit einem hohen Prozentsatz verbunden, da Kreditgeber auf die Unternehmergründer angewiesen sind.

Sollte das Unternehmen scheitern, bekommt das Geldinstitut das Geld nicht zurück. Das ist ein großes Risiko, das nur mit hohen Zinsen beglichen werden kann.

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