Verbraucherkredit Vergleich

Manchmal gibt es Situationen, in denen Wünsche nicht länger warten wollen, offene Rechnungen beglichen werden müssen oder eine ärgerliche Reparatur dringend notwendig ist. Vor allem größere Anschaffungen lassen sich oftmals nicht mit den Ersparnissen komplett bezahlen. Wenn der Kontostand gerade nicht zu den Wünschen oder finanziellen Verpflichtungen paßt, hilft ein Verbraucherkredit wieder flüssig zu werden.

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Was ist ein Verbraucherkredit?

Damit läßt sich ein finanzieller Engpaß einfach und bequem überbrücken. Der Verbraucherkredit, häufig auch Ratenkredit genannt, ist die gängigste Kreditart, wenn es um die Finanzierung von Konsumausgaben geht. Er gehört zu den Standardprodukten von Banken und kann oftmals online abgeschlossen und verglichen werden.

Mit Beantragung und Bewilligung des Kredites wird ein Kreditvertrag zwischen Darlehensnehmer und Darlehensgeber abgeschlossen. Das auf dem Weg geliehene Geld wird in monatlichen Raten an die Bank zurückgezahlt.

Dabei kann die Laufzeit oder Rate flexibel gewählt werden, so dass diese auf Dauer tragbar ist. Überlichwerweise können Laufzeiten zwischen 12 und 84 Monaten gewählt werden. In Ausnahmefällen sind auch längere Zeiträume noch möglich.

In den meisten Fällen steht der Kredit mit Auszahlung zur freien Verfügung. Die Höhe des möglichen Verbraucherkredites ist abhängig vom Einkommen und der persönlichen Bonität.

Welche Voraussetzungen müssen für die Aufnahme eines Kredits erfüllt werden?

Wer sich Geld von einer Bank leihen möchte, muss einige Voraussetzungen erfüllen. Bevor ein Verbraucherkredit bewilligt wird, erfolgt eine Prüfung des Interessenten und seiner finanziellen Situation. Verbraucherkredite stehen grundsätzlich Privatpersonen zur Verfügung. Arbeitnehmer wie Selbstständige können einen Antrag stellen, wobei es Selbstständige bei manchen Banken schwerer haben, Geld zu bekommen. Deren Einnahmen schwanken in der Regel stärker und es gibt keine Garantie über die Höhe der Einnahmen für die Zukunft. Daher bewerten Banken das Kreditausfallrisiko höher als bei angestellt Beschäftigten.

Hinweis:
Die beiden wichtigsten Bedingungen bei der Kreditvergabe ist ein nachweisbares regelmässiges Einkommen und eine positive Schufa-Auskunft. Kann einer der beiden Punkte nicht erfüllt werden, sind viele Banken nicht zu einem Darlehen bereit. Für diese Fälle gibt es aber auch Lösungen, darauf wird später detailliert eingegangen.

  • Schufaauskunft
  • Die Schufa ist in Deutschland die wichtigste Wirtschaftsauskunft und besitzt Millionen von Datensätzen. Es werden Daten zu bestehenden Krediten, Konten, Kreditkarten, laufenden Verpflichtungen wie Leasingverträgen, Mobilfunkverträgen oder Ratenkäufen im Handel. Die Schufa weiß auch, ob es zu Kreditausfällen oder Mahnbescheiden kam. Auf Basis dieser Vielzahl an Informationen wird die Kreditwürdigkeit in einem Score bewertet. Jeder hat einen Anspruch die bei der Schufa über die eigene Person erfaßten Daten einzusehen. Ein negatives Merkmal in der Schufaauskunft hat die Ablehnung des Kreditantrages zur Folge.

  • Regelmäßiges Einkommen
  • Als zweites wesentliches Kriterium für die Vergabe eines Verbraucherkredits dient das regelmässige Einkommen. Dieses muss in Form von Lohn- und Gehaltsabrechnungen bei Angestellten oder einer Verlust- und Gewinnrechnung bei Selbstständigen nachgewiesen werden. Oftmals werden dazu auch die Kontoauszüge verlangt. Auf der Basis wird geprüft, ob die Kreditrate über die Laufzeit gezahlt werden kann. Wer einen befristeten Arbeitsvertrag hat oder zu den geringfügig Beschäftigten zählt, muss höhere Hürden nehmen als ein unbefristet tätiger Angestellter.

In jedem Fall wirken sich mögliche Sicherheiten wie bestehende Lebensversicherungen oder Immobilienbesitz positiv auf eine Kreditbewilligung aus. Ebenso wirk sich ein zweiter Kreditnehmern, zum Beispiel der Ehegatte, positiv aus.

Beispielrechnung für einen Kredit

In den meisten Fällen wird der Kreditzins abhängig von der Bonität vergeben. Sieht die Bank im Kunden ein geringeres Risiko, wird auch der Zins besser. Umgekehrt werden besondere Risiken mit einem höheren Zinssatz „bestraft“. Einige Banken bieten einen einheitlichen Zinssatz unabhängig von der Bonität an.

Vor der Aufnahme eines Ratenkredites, sollten Verbraucher die Zinsen vergleichen. Die Konditionen können sehr unterschiedlich sein und ein Vergleich spart bares Geld. Zudem gibt es hin und wieder Sonderaktionen mit besonders günstigen Konditionen.

Beispielrechnung für einen Verbraucherkredit mit folgenden Annahmen:
Ein Darlehen über 5.000 Euro soll aufgenommen werden und über 36 Monate getilgt werden. Der effektive Jahreszins beträgt 3,99 Prozent. Die monatliche Rate liegt unter den Voraussetzungen bei 147,44 Euro. Insgesamt werden über die 36 Monate 5.307,60 Euro für den geliehenen Betrag zurück gezahlt.

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Welche Sonderformen gibt es?

Wenn das Geld nicht zur freien Verfügung ausgezahlt werden soll, sondern für eine konkrete Anschaffung wie einen Autokauf benötigt wird, gibt es spezielle Kreditangebote am Markt. Beim Autokredit handelt es sich um einen speziell auf den Kauf eines neuen oder gebrauchten Kfz abgestimmten Kredit. Die meisten Autohändler bieten beim Kauf einen solchen Kredit mit an.

In der Regel ist der Zinssatz beim Autokredit günstiger als beim normalen Verbraucherkredit. Allerdings wird das Auto als Sicherheit hinterlegt. Bei einem eventuellen Kreditausfall, kann der Darlehensgeber das Auto veräußern und somit seine Forderung ausgleichen.

Auf welche möglichen Fallstricke sollte geachtet werden?

In den letzten Jahren wurde die Rechte der Verbraucher gestärkt. So müssen im ausgewiesenen Effektzins alle Kosten enthalten sein und eine sofortige Rückzahlung des Darlehens ist gegen eine geringe Gebühr jederzeit möglich. Dennoch sollten Verbraucher vor dem Abschluß auf einige wichtige Punkte achten. Dabei kann bares Geld und Ärger erspart werden.

Der größte Unterschied zwischen den Anbietern von Verbraucherkrediten liegt beim Zins. Zwischen günstigen und teuren Angeboten liegen oftmals mehr als fünf Prozentpunkte Differenz. Ein gründlicher Vergleich der Zinsen spart über die Laufzeit viel Geld. Neben dem Zinssatz können Bearbeitungsgebühren die Kreditkosten in die Höhe treiben. Erlaubt sind diese nicht mehr und doch werden sie von einzelnen Anbietern noch verlangt.

Beim Einholen von Angeboten sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Anfrage zum Kredit nicht bei der Schufa gemeldet wird. Eine konkrete Kreditanfrage wird doch gespeichert und senkt die Bonität. Bei mehreren Anfragen in kurzer Zeit wirkt sich das negativ aus. Es gibt das Merkmal „Anfrage Kreditkonditionen“, welches den Schufa-Score nicht im Geringsten beeinflusst. Daher sollte beim Vergleich darauf bestanden werden, dass lediglich die Anfrage von Konditionen an die Schufa geht. Dann sind auch mehrere Anfragen kein Problem.

Was tun bei schlechter Bonität?

Mit einem negativen Eintrag oder einem sehr niedrigen Scorewert bei der Schufa einen Kredit zu bekommen, wird schwierig. Einträge wie Mahnbescheid, Vollstreckung oder ein Insolvenzverfahren in der Schufa machen eine Darlehensvergabe sehr unwahrscheinlich. Dann hilft meistens auch die Hinzunahme eines zweiten Kreditnehmers nicht weiter.

Negative Einträge werden bis zu sechs Jahre gespeichert, bevor sie gelöscht werden. So kann eine angemahnte Handyrechnung längst bezahlt sein, aber immer noch bei der Kreditvergabe hindern. Deutsche Banken sind per Gesetz dazu verpflichtet, vor Kreditbewilligung die Bonität zu überprüfen.

Ein Ausweg aus dem Dilemma kann die Beantragung eines schufafreien Kredites oder auch Schweizer Darlehen genannt sein. Es gibt zahlreiche Angebote am Markt, allerdings sollten diese genau geprüft werden, da nicht alle seriös und zu empfehlen sind. Insbesondere sollte man die Finger von Vermittlern lassen, welche eine Gebühr vorab für die Antragstellung verlangen.

In der Regel werden schufafreie Ratenkredit über Banken aus der Schweiz oder Liechtenstein angeboten. Ein Eintrag des Kredites in die Schufa erfolgt nicht, ebenso wenig wird diese bei der Vergabe geprüft. Ein regelmässiges Einkommen ist in jedem Fall vorzuweisen.

Der Zins für einen schufafreien Kredit liegt über dem Marktschnitt, da dieser das erhöhte Risiko bei der Vergabe kompensiert. Größere Beträge schufafrei als Darlehen zu erhalten, ist sehr schwierig. In der Regel sind bis zu 5.000 Euro auf dem Weg darstellbar.

Hinweis:
Wer sich in einer besonders angespannten finanziellen Lage befindet oder noch mit Altlasten in der Schufa zu kämpfen hat, der findet hier eine Alternative.

Aktuelles Zinsumfeld

Das dauerhafte Zinstief ärgert Sparer. Wer sich dagegen Geld leihen will, profitiert von historisch niedrigen Zinsen bei Verbraucherkrediten. Nach derzeitigem Stand wird das Zinsumfeld weiterhin auf dem niedrigen Niveau bleiben. Rosige Zeiten für Schuldner, insbesondere wenn diese über eine sehr gute Bonität verfügen. Die besten Angebote für einen Betrag von 5.000 bis 20.000 Euro und einer Laufzeit von 36 bis 60 Monaten liegen aktuell bei einem Effektiv unter drei Prozent. Diese top Konditionen gelten bei bester Bonität, ansonsten gibt es Aufschläge bis von zu fünf Prozent.

Wer lieber zu einem Angebot mit einem festen Zins unabhängig von der indivuellen Bonität greifen will, bekommt ein Darlehen derzeit zum Zinssatz zwischen vier bis fünf Prozent. Egal, zu welchem Modell der Kreditsuchende tendiert: vor dem Kreditantrag empfiehlt sich ein Vergleich zu den aktuellen Angeboten. Dieser ist online unkompliziert möglich.

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